Direktankauf
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Wie ein Posten das Lager verlässt: drei Wege und wer das Preisrisiko trägt

Ein Posten verlässt ein Lager auf einem von drei Wegen: über eine öffentliche Plattform, über eine Kette von Vermittlern oder über einen Käufer, der auf eigene Rechnung kauft. Bei uns steht vor der Ware ein Dokument: eine beidseitige Geheimhaltungsvereinbarung, dazu die Klausel, die uns den Wiederverkauf in Ihrem Heimatmarkt untersagt. Beide liegen auf dieser Seite offen, bevor Sie uns eine Liste zeigen. Die drei Wege selbst unterscheiden sich nicht im Ton der Ansprache, sondern in zwei nüchternen Punkten: wer das Preisrisiko trägt und zu welchem Zeitpunkt das Geld da ist. Von hier führt jede Zeile weiter auf die Seite, die zu Ihrer Ware, Ihrer Situation oder Ihrer Rolle gehört.

  • Die Unterlagen zuerst: beidseitige Geheimhaltungsvereinbarung vor der Bestandsliste, die Klauseln im Auszug
  • Drei Wege aus dem Lager: öffentliche Plattform, Vermittlerkette, Kauf auf eigene Rechnung
  • Zwei Fragen entscheiden über jeden Weg: wer trägt das Preisrisiko, und wann ist das Geld da
  • Von hier weiter: die passende Seite nach Ware, nach Situation, nach Rolle
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Die drei Wege im Vergleich: Plattform, Vermittlerkette, Kauf auf eigene Rechnung

Wir gehen den dritten Weg. Wir kaufen auf eigene Rechnung, nicht in Kommission und nicht als Vermittler. Mit der Unterschrift liegt das Preisrisiko bei uns: ob sich der Posten später gut oder zäh verkauft, ändert an Ihrem Kaufpreis nichts mehr. Und der Kaufpreis ist auf Ihrem Konto, bevor ein Lkw an der Rampe steht.

Deshalb steht auf dieser Seite keine Zahl. Ein belastbarer Preis entsteht am konkreten Posten und wird im Gespräch genannt, nicht in einer Tabelle, die für jeden Posten dieselbe wäre.

  • Öffentliche Plattform: Der Posten ist für den Markt sichtbar, der Preis ebenso. Das Risiko bleibt bis zum Verkauf bei Ihnen, das Geld kommt danach.
  • Vermittlerkette: Die Anfrage wandert durch mehrere Hände. Sie erfahren nicht, wer am Ende kauft, niemand in der Kette trägt Risiko, und genau dort brechen Abschlüsse ab.
  • Direktankauf auf eigene Rechnung: eine Gesellschaft, ein Vertrag, ein Ansprechpartner. Das Preisrisiko geht mit der Unterschrift über, gezahlt wird vor der Verladung.

Drei Dokumente, und was jedes davon bindet

Diskretion behauptet in dieser Branche jeder. Prüfbar wird sie erst an einem Dokument, das Sie vor dem ersten Gespräch lesen können. Deshalb liegen unsere Unterlagen hier und nicht drei Klicks später.

Das sind Papiere, die Sie vorlegen können, bevor die erste Zeile Ihrer Bestandsliste das Haus verlässt.

  • Beidseitige Geheimhaltungsvereinbarung. Sie wird vor der Bestandsliste unterzeichnet, nicht danach.
  • Auszug zum Wiederverkauf: Der Kaufvertrag untersagt uns den Wiederverkauf in Ihrem Heimatmarkt.
  • Auszug zur Zahlung: Der vollständige Kaufpreis geht per Überweisung ein, bevor die Ware verladen wird.
  • Die Auszüge sind illustrativ. Verbindlich ist allein die Fassung im unterzeichneten Kaufvertrag.

Wer Ihnen gegenübersitzt: eine kaufende Gesellschaft, kein Vermittler

Auf der anderen Seite des Tisches sitzt der Käufer selbst: eine Gesellschaft, ein Vertrag, eine Rechnung und ein Einkäufer mit Namen, der vom ersten Kontakt bis zur Verladung derselbe bleibt. Beide Seiten prüfen einander als Gesellschaft, bevor Ware zur Sprache kommt; Registereintrag und die Person, die unterschreibt, sind auf unserer Seite offengelegt.

Die Kaufentscheidung fällt im eigenen Haus. Wir kaufen auf eigene Rechnung und tragen das Preisrisiko selbst; Ihr Posten wird nicht als Anfrage weitergereicht, und Ihre Bestandsliste geht an keine Adresse, die Sie nicht kennen.

Was wir übernehmen, und wo wir am ersten Werktag absagen

Unser Profil ist eng: Schuhe und Sportbekleidung von Tier-1-Marken, ab 1.000 Einheiten je Posten, aus Überbestand, stornierten Aufträgen, Saisonware, Lagerauflösung oder Verwertung im Insolvenzverfahren. Alles außerhalb dieses Rahmens sagen wir ab, innerhalb eines Werktages und ohne Verhandlungsschleife.

Das ist keine Koketterie, sondern der Unterschied im Geschäftsmodell. Wer jede Warengruppe annimmt, muss den Abnehmer erst suchen, wenn Ihr Posten längst im Markt herumgereicht wird. Ein Nein am ersten Werktag ist für Sie mehr wert als ein Vielleicht, das sich über Wochen zieht.

Die passende Seite: nach Ware, nach Situation, nach Rolle

Diese Seite erklärt das Modell und die Bedingungen. Die Details liegen dort, wo sie hingehören.

  • Schuhe: Größenlauf, Paarigkeit und Kollektionsreste im Detail, dazu die Konditionen auf den Posten.
  • Sneaker: Modelle, Farbvarianten und Releasezyklen.
  • Sportbekleidung: Textil, Größenverteilung und Kollektionswechsel.
  • Ganzes Lager: wenn eine Fläche oder ein Lager vollständig frei werden soll.
  • Stornierte Aufträge: produzierte Ware, die nicht abgenommen wurde.
  • Saisonware: Nachsaison und Auslaufmodelle vor dem nächsten Kollektionswechsel.
  • Insolvenzverfahren: freihändige Veräußerung aus der Masse und der Ablauf Schritt für Schritt.
  • ESPR: unverkaufte Schuhe und Textilien und was die europäische Regelung für Bestände bedeutet.
  • Händler und Kollegen: wenn Sie selbst handeln und einen Posten weitergeben wollen.

So laufen die nächsten Tage ab

Ein Werktag

Anfrage und Rückmeldung

Sie nennen Marke oder Kategorie, die ungefähre Stückzahl und dass Sie über einen Verkauf sprechen wollen. Mehr fragen wir im ersten Schritt nicht ab, insbesondere keine Preisvorstellung. Ein Einkäufer meldet sich innerhalb eines Werktages.

Vor der Ware

Prüfung der Gesellschaften und beidseitige Geheimhaltungsvereinbarung

Beide Seiten prüfen einander als Gesellschaft, dann unterzeichnen wir die Geheimhaltungsvereinbarung. Erst danach sprechen wir über konkrete Ware. Das ist der sichtbare erste Schritt, keine Formalie am Ende.

Nach der Unterzeichnung

Bestandsliste

Sie übermitteln die Liste des Postens. Sie bleibt in unserem Haus, wird nicht im Markt herumgereicht und nicht als Angebot weitergegeben. Die Geheimhaltungsvereinbarung gilt für diese Liste weiter, auch wenn am Ende kein Kauf zustande kommt.

48 Stunden

Verbindlicher Festpreis und Abwicklung

Innerhalb von 48 Stunden nach vollständiger Bestandsliste erhalten Sie den Festpreis auf den gesamten Posten. Nach Ihrer Freigabe geht der vollständige Kaufpreis vor der Verladung ein; die Abholung organisieren wir. Entscheiden Sie sich dagegen, endet es an dieser Stelle ohne Kosten.

Ein Gespräch, bevor eine einzige Artikelnummer das Haus verlässt

Nennen Sie uns Marke oder Kategorie und die ungefähre Stückzahl. Ein Einkäufer meldet sich innerhalb eines Werktages, klärt die Geheimhaltungsvereinbarung und sagt Ihnen offen, ob der Posten in unser Profil passt. Über WhatsApp erreichen Sie uns genauso; eine Telefonnummer brauchen wir im ersten Schritt nicht.

Drei Angaben genügen: Marke oder Kategorie, ungefähre Stückzahl ab 1.000 Einheiten und ob Sie über einen Verkauf sprechen wollen.

Der Einkäufer ruft an, statt zu schreiben. Das spart in der Regel zwei Tage.

Ihre Angaben gehen an einen Einkäufer, nicht in einen Verteiler. Antwort innerhalb eines Werktags.

Ihre Zahl wird gegen die aktuelle Nachfrage gerechnet und kommt im Gespräch, nicht aus einem Formular. Nur für Ware, die Sie rechtlich verkaufen dürfen.

Häufige Fragen

Wohin geht die Ware?

Zu Ihrem Markt steht eine klare Regel im Vertrag: Der Kaufvertrag untersagt uns den Wiederverkauf in Ihrem Heimatmarkt. Dieser Punkt liegt hier als Auszug offen, bevor Sie uns etwas zeigen, und gilt verbindlich mit dem unterzeichneten Kaufvertrag. Alles Weitere ist unsere Sache: Wir kaufen auf eigene Rechnung, mit der Unterschrift liegt das Preisrisiko bei uns, und als Anfrage geht Ihr Posten nicht durch den Markt.

Erfahren meine Kunden, mein Vertrieb oder meine Wettbewerber davon?

Von uns nicht. Der Posten wird nicht gelistet, nicht ausgeschrieben und nicht in einem Verteiler angeboten. Die beidseitige Geheimhaltungsvereinbarung steht vor der ersten Bestandsliste, bindet beide Seiten und gilt weiter, auch wenn es zu keinem Abschluss kommt.

Muss ich Preise oder eine Preisvorstellung mitschicken?

Nein. Wir fragen nicht nach Ihrem Wunschpreis, und es gibt kein Feld dafür. Wer Sie zuerst eine Zahl nennen lässt, verhandelt anschließend gegen diese Zahl. Wir bewerten den Posten und legen die Zahl vor; entschieden wird danach von Ihnen.

Wann kommt das Geld?

Vor der Verladung. Der vollständige Kaufpreis geht per Überweisung ein, bevor die Ware Ihr Lager verlässt, dokumentiert mit Rechnung und Lieferschein. Keine Kommission, kein Zahlungsziel nach Wareneingang, keine Barzahlung.

Was passiert, wenn ich mit dem Preis nicht einverstanden bin?

Dann endet es an dieser Stelle, ohne Kosten und ohne Verpflichtung. Sie behalten eine belastbare Zahl für Ihre interne Entscheidung, und die Bestandsliste bleibt unter der Geheimhaltungsvereinbarung. Der Festpreis entsteht am konkreten Posten gegen die aktuelle Nachfrage und wird im Gespräch genannt, nicht in einem Formular.

Warum zahlt ein direkter Abnehmer mehr als eine Vermittlerkette?

Weil jede Station in einer Kette eine Marge nimmt und keine davon das Preisrisiko trägt. Der Posten wandert als Anfrage weiter, und bricht der Abschluss in der Mitte ab, erfahren Sie nicht einmal, an welcher Stelle. Ihre Bestandsliste war bis dahin bei Adressen, die Sie nie gesehen haben. Wir kaufen auf eigene Rechnung: eine Gesellschaft, ein Vertrag, eine Rechnung.

Ab welcher Menge ist ein Posten für Sie interessant?

Ab 1.000 Einheiten je Posten, Schwerpunkt Schuhe und Sportbekleidung von Tier-1-Marken. Darunter oder außerhalb dieser Warengruppen sagen wir ab, statt Sie wochenlang in der Prüfung zu halten.